Werkzeugbau Europa ⇄ China
Chinesische Kapazität. Deutsche Verantwortung.
Spritzgieß-, Druckguss- und Prototypenwerkzeuge, gefertigt in einem Werk mit über 400.000 m² in Qingdao – geplant, geprüft und verantwortet von einem Werkzeugmachermeister in Lüdenscheid.
Bauteil verstehen, bevor das Werkzeug entsteht
In Lüdenscheid
Aufnahme der Anforderungen, Werkstoffwahl, Vorschlag zum Werkzeugkonzept. Klärung von Stückzahl, Zykluszeit und Zielmaschine.
In Qingdao
Kapazitätsprüfung und Grobkalkulation im Partnerwerk, abgestimmt auf die vorgesehene Werkzeuggröße.
3D-Konzept, Füllanalyse, FMEA
In Lüdenscheid
Mouldflow-Analyse, 3D-Werkzeugkonzept und FMEA. Freigabe erst, wenn Angussführung, Kühlung und Entformung geklärt sind.
In Qingdao
Detailkonstruktion nach freigegebenem Konzept, Stahlauswahl mit Zertifikat, Terminplan für den Werkzeugbau.
Fertigung mit laufender Überwachung
In Lüdenscheid
Projektmanagement nach deutschen OEM-Standards, regelmäßige Statusprüfung, Eingriff bei Abweichungen vor dem Bemusterungstermin.
In Qingdao
Fertigung im Werk mit über 400.000 m² – von kleinen Elektrokomponenten bis zu großen Automotive-Teilen wie Stoßfängern, inklusive Reinraumfertigung.
Bemusterung mit Messwerten statt Zusage
In Lüdenscheid
Berührungslose 3D-Vermessung nach OEM-Vorgabe, Thermografie mit Infrarotkameras, Messbericht als Abnahmegrundlage.
In Qingdao
Bemusterung auf der Zielmaschinengröße, Nacharbeit im Werk bis zur Freigabe.
Betreuung, solange das Werkzeug läuft
In Lüdenscheid
Ansprechpartner bleibt derselbe. Ersatzteilversorgung, Umbauten, Unterstützung bei Verlagerung auf andere Maschinen.
In Qingdao
Ersatzteilfertigung und Werkzeugüberholung im Partnerwerk, koordiniert über Lüdenscheid.
Das Problem
Fernost-Werkzeuge scheitern selten am Preis.
Sie scheitern an der Abstimmung: unklare Anforderungen, Änderungen ohne Dokumentation, Abnahmen ohne belastbare Messung, und im Reklamationsfall niemand, der beide Seiten versteht.
Ein Ansprechpartner, beide Seiten
Martin Liesen war als Tooling Manager bei Faurecia für 2.000 Werkzeuge pro Jahr in Asien verantwortlich. Er kennt beide Arbeitsweisen aus der Praxis.
Prüfung vor der Fertigung
3D-Werkzeugkonzept, Füllanalyse und FMEA laufen vor Fertigungsstart – nicht als Nachweis danach.
Abnahme mit Messwerten
Berührungslose 3D-Messsysteme nach OEM-Vorgabe, Thermografie mit Infrarotkameras.
Dokumentation, die bleibt
Mit dem Mold-Brain liegen CAD-Daten, Zertifikate und Änderungshistorie am Werkzeug selbst – nicht auf einem Server in einer anderen Zeitzone.
Eigenentwicklung
Der Mold-Brain
Ein wasserdichter Industriespeicher, fest im Werkzeug verbaut oder nachgerüstet. Ein USB-Kabel genügt, um an alle hinterlegten Daten zu kommen – ohne Archivsuche, ohne alte CDs, ohne Serverfreigabe.
- CAD-Daten und 3D-Formzeichnungen
- Stahlzertifikate
- Prozessparameter der Spritzgießmaschine
- Messberichte zu Fertigungsteilen
- Verantwortliche, Konstruktionsherkunft, Kontaktdaten
- Informationen zu Konstruktionsänderungen
Branchen
Wo die Werkzeuge laufen
Automotive
Kernkompetenz: Exterieur, Interieur, Dach, Heckklappe, Motor und Getriebe.
Spielzeug
Komplette Baugruppen aus einer Hand, „wie aus einer Form“.
Haushaltswaren
Von der Idee über das Modell bis zur Auslieferung.
Medizintechnik
Zertifizierte Qualität, Prozesssicherheit, Rückverfolgbarkeit.
Werkzeugmachermeister
Martin Liesen
„Vertrauen ist die Grundlage jeder guten Arbeit – vor allem das Vertrauen in die eigene.“
Vier Jahrzehnte im Werkzeugbau und in der Kunststoffverarbeitung, aufgebaut auf einem hundertjährigen Familienbetrieb in Lüdenscheid. Als Tooling Manager bei Faurecia verantwortlich für 2.000 Werkzeuge pro Jahr in Asien, mit einem Netzwerk in den USA, Mexiko, Korea, China und Europa.
Schicken Sie das Bauteil, nicht das Lastenheft.
Eine 3D-Datei oder eine Zeichnung genügt für eine erste Einschätzung zu Werkzeugkonzept, Aufwand und Zeitrahmen.
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